Vorteile von Implantaten

Letzte Chance oder erste Wahl? Die Zahnärztliche Implantologie ist inzwischen so ausgereift, dass Implantate nicht mehr nur als Alternative für herkömmlichen Zahnersatz dienen, wenn dieser nicht mehr zufriedenstellend ist. Heutzutage sind Implantate bei jeglichem Zahnverlust als bevorzugte Wahl zu betrachten.

Kommt es zum Verlust eines einzelnen Zahnes, so müssen für konventionellen Brückenersatz oft gesunde Nachbarzähne abgeschliffen werden. Bei Verwendung eines Implantates wird ausschließlich der fehlende Zahn ersetzt. Auf diese Weise wird zusätzlich verhindert, dass der Knochen an der Extraktionsstelle schrumpft.

Diese Therapie kann selbstverständlich auch dann erfolgen, wenn innerhalb einer Zahnreihe mehrere Zähne fehlen.
In jedem Fall ist festsitzender Zahnersatz gewährleistet.
Eine herausnehmbare Prothese kann auf diese Weise vermieden werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Behandlung sind individuell sehr variabel - es müssen nicht alle fehlenden Zähne durch Implantate ersetzt werden. So kann man im Zuge einer Pfeilervermehrung mit eigenen Zähnen und Implantaten eine Brückenversorgung möglich machen.

Hat ein Patient gar keine Zähne mehr, kann mit Hilfe von Implantaten ein verbesserter Prothesenhalt erzielt werden.
Es ist aber auch durchaus möglich, diesen Patienten mit Hilfe von mehreren Implantaten wieder vollständig mit festem Zahnersatz zu versorgen - Zahnersatz, der im Mund gereinigt wird wie die eigenen Zähne.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die Lebensdauer von Zahnimplantaten sehr hoch ist. So kann man davon ausgehen, dass etwa 90 Prozent der eingesetzten Implantate nach mehr als 15 Jahren noch „in Funktion“ sein werden.