Wissenswertes über Zahnimplantate
Zahnimplantate sind schrauben- oder zylinderförmige Metallkörper, die als Zahnwurzelersatz in zahnlose Kieferabschnitte eingesetzt werden. Die Implantate bestehen aus zwei Teilen. Ein Teil - die künstliche Wurzel - ist im Kieferknochen versenkt, der zweite Teil besteht aus einem Pfosten, der in die Mundhöhle ragt und zur Aufnahme der Krone oder des geplanten Zahnersatzes dient.
Der Knochen umfasst die eingesetzten künstlichen Zahnwurzeln nach einer gewissen Einheilzeit so fest (Osseointegration), dass sie wie eigene gesunde Zähne belastet werden können.
Als Material haben sich Titan oder Titanverbindungen als die am besten geeigneten erwiesen. Es sind bis heute keine Unverträglichkeitsreaktionen bekannt. Unsere Partnerlabore verwenden ausschließlich qualitativ hochwertige und CEgeprüfte Materialien, die den Deutschen und Europäischen Standards entsprechen und zugelassen sind. Dank modernster Dentaltechnologien und des eingesetzten Materials lässt sich heute Zahnersatz herstellen, der den Eigenschaften eigener Zähne sehr nahe kommt.
Für bestimmte Indikationen besteht seit neuestem die Möglichkeit, Implantate aus Zirkonoxid einzusetzen.
Obwohl es keine nachgewiesene Allergie gegen Titan gibt, kann es bei bestimmten Patienten günstiger sein, sogenannte „Keramikimplantate“ einzusetzen.
Die ersten Implantatgerüste wurden vor etwa 50 Jahren entwickelt. Seit den 70er Jahren werden Implantate weltweit eingesetzt. Bis heute sind weltweit bereits einige Millionen Patienten mit Implantaten versorgt worden.
Wissenschaftliche Vereinigungen und implantologische Gesellschaften arbeiten seit vielen Jahren zusammen, so dass heute eine sichere medizinische Betreuung und Dokumentation möglich ist. Der praktische Einsatz ist seit etwa 30 Jahren ausgereift und für den Patienten als sichere Behandlungsmethode anzusehen.




